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Der Daltonplan nach Helen Parkhurst

a way of life, a way of lifelong learning

Dieses pädagogisch-didaktische Konzept der US-amerikanischen Reformpädagogin Helen Parkhurst, die zuvor bei Maria Montessori studiert hat, ist explizit für den Unterricht auf der Sekundarstufe konzipiert. Deshalb bildet es an unserer Neuen Mittelschule den Kern des Fachunterrichts. 

Die Wochenplanarbeit nach Helen Parkhurst ruht auf drei Prinzipien: 

  • Freedom – Freiheit, im Sinne von Wahlfreiheit, verbunden mit Verantwortung 
  • Cooperation – Interaktion in der Gruppe, im Team: die soziale Dimension schulischen Lernens 
  • Budgeting time – Zeitmanagement – Wann muss ich mit der Arbeit beginnen, um rechtzeitig fertig zu sein? 

In der Wochenplanarbeit wechseln Frontalunterricht und offenes Lernen rhythmisch ab, sodass es dem Lerner ermöglicht wird, während der Selbsttätigkeit auch selbstständig Lösungen zu erarbeiten. Am Ende jeder Lernphase bilden Präsentationen und Diskussionen als “Fachkonferenzen” den Abschluss, um das Gelernte und den Lernweg zu reflektieren. 

Durch die Arbeit in der Gruppe kann der/die Jugendliche erlernen, in einer Gemeinschaft seine eigene Meinung zu formulieren, aber auch die Meinung der anderen zu respektieren, ein Lernen demokratischer Basiskompetenzen findet implizit statt.  

Im Wochen- oder Monatspensum sind die konkreten Aufgaben des Lehrplans verankert, die zu bestimmten Abgabeterminen in einer festgelegten Form erledigt werden müssen. So lernen die Schüler/innen, ihre Zeit genau einzuteilen. Denn nur dann, wird die rechtzeitige Abgabe erfolgen.  

Die Differenzierung der Aufgaben ermöglicht dem Lehrer/der Lehrerin, zielgerecht zu individualisieren, dabei aber trotzdem den Lehrplan verlässlich zu erfüllen. Der Lerner hat die Möglichkeit, zwischen den Aufgabestellungen auszusuchen: einfach, mittel und schwierig wird bei jedem Wochenpensum angeboten. So wird die Festlegung auf ein bestimmtes Niveau vermieden, und der Schüler/die Schülerin hat je nach Aufgabenbereich die Möglichkeit, grundlegend oder vertieft zu arbeiten. 

Nun, was nun noch fehlt, ist das Lernen durch Erfahrung, durch Forschen und Erleben. 

Dies sichern wir durch: 

  • Handlungsorientierten Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern, 
  • Aquarium bzw. Terrarium in den Klassen, 
  • Exkursionen zu den Sach- und Fachthemen, 
  • Teilnahme an Wettbewerben,  
  • Besuch von Fachmessen, 
  • Durchführung berufspraktischer Tage, sowie 
  • Durchführung von Projektwochen und Projekttagen. 

 

Doch was wäre Schule ohne Netzwerkpartner? 

Deshalb sind wir Teil der Bildungs-Netzwerke  

  • WIENGs,  
  • Pilgrim, 
  • PLUS und  
  • Umweltbildung Wien. 
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